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Deutsche Postbank verkaufen 26.11.2009
Nord LB
Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Nord LB, Michael Seufert, rät unverändert zum Verkauf der Deutschen Postbank-Aktie (ISIN DE0008001009 / WKN 800100).
Das Kreditinstitut habe der Start eines Effizienzsteigerungsprogramms mit dem Namen "Postbank4Future" bekannt gegeben. In den vergangenen Quartalen habe sich bereits abgezeichnet, dass die Ertragskraft im derzeitigen Umfeld kaum dazu ausreiche, um nachhaltig substanzielle Gewinne zu erwirtschaften. Damit habe sich auch die auf mittlere Frist in Aussicht gestellte operative Eigenkapitalrendite nach Steuern von 13 bis 15% als sehr ambitioniert dargestellt.
Im aktuellen Umfeld sei es für die Deutsche Postbank schwierig, Anlage- und Vorsorgeprodukte an seine Kunden zu verkaufen. Dadurch werde das Provisionsergebnis belastet. Zusätzlich leide das einlagenstarke Finanzinstitut unter dem niedrigen Zinsniveau.
Neben den Mitarbeitern würden auch die Anteilseigner von dem neuen Effizienzsteigerungsprogramm in Mitleidenschaft gezogen. So seien der Abbau von 2.000 Arbeitsplätzen und die Aussetzung der Dividende bis 2012 vorgesehen.
Angesichts der Dividendenstreichungen bei unverändertem bzw. leicht reduziertem mittelfristigen Renditeziel sehen die Analysten der Nord LB die Deutsche Postbank-Aktie derzeit als vergleichsweise unattraktiv an, weswegen sie ihre Empfehlung mit "verkaufen" bestätigen. Das Kursziel werde von 16,50 auf 18,50 Euro erhöht. (Analyse vom 26.11.2009) (26.11.2009/ac/a/d)
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